WISSENSZONE: Blog
In unseren Texten teilen wir die Erfahrungen, die wir in vielen Branding-Projekten aus ganz unterschiedlichen Branchen gesammelt haben. Es lohnt sich, sie zu lesen – jeder kann darin etwas für sich finden.
Technologie der nächsten Generation

Virtual Reality (AR/VR) steigert die Produktivität und Effizienz im Einzelhandel deutlich, und immer mehr Unternehmen erkennen die potenziellen Vorteile ihrer Integration in Kundenerlebnisse und Produkte. Gartner prognostiziert, dass bis 2019 20 % der großen Unternehmen AR, VR oder Mixed Reality in irgendeiner Form nutzen werden. Pokémon Go, eine Augmented-Reality-(AR)-Smartphone-App, erfreut sich großer Beliebtheit. Nutzer können Pokémon „fangen“, während sie physisch durch die reale Welt reisen. Die App hat bereits über 20 Millionen Nutzern Unterhaltung geboten und breites Interesse geweckt.
AR/VR wird bis 2020 voraussichtlich einen Umsatz von 150 Milliarden US-Dollar generieren.
AR nutzt Technologie, die die Außenwelt mit computergenerierten Grafiken überlagert. Aufgrund der höheren Hardwareanforderungen ist die Einführung einfacher als bei Virtual Reality (VR). Zur AR-Technologie in Geschäften gehören intelligente Spiegel, wie sie beispielsweise in den Luxusbekleidungsgeschäften Rebecca Minkoff und Ralph Lauren zum Einsatz kommen. Mit ihnen können Kunden direkt in der Umkleidekabine eine Sprache auswählen, die Beleuchtung ändern und verschiedene Größen oder Farben anfordern. Daraufhin wird auf dem Mobilgerät eines Verkäufers eine Benachrichtigung ausgelöst.

Baumärkte wie IKEA und Lowe’s haben AR-Apps auf den Markt gebracht, mit denen Kunden anhand individueller Raumangaben „sehen“ können, wie bestimmte Möbel oder Geräte in ihren Räumen wirken würden. Das kann die Retourenquote senken. Mit IKEAs Küchenplaner können Nutzer Schränke und andere Gegenstände in Räumen „platzieren“, Materialien und Farben anpassen und eine vollständige Einkaufsliste erstellen. Sephora und Vogue nutzen in ihren Apps Gesichtsmapping-Technologie, damit Kunden bestimmte Produkte „anprobieren“ können. Durch die Integration von AR in ihre Online- und Mobilpräsenzen können Einzelhändler dem Wunsch der Kunden nachkommen, sich ihre Optionen vor dem Kauf anzusehen. 2016 wurden zahlreiche Virtual-Reality-Geräte auf den Markt gebracht: HTC Vive, Samsung Gear VR, Oculus Rift von Facebook, PSVR von Sony und natürlich HoloLens von Microsoft, der erste eigenständige holografische Computer.

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