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    „Abgebrochener Warenkorb“ in E-Shops – was sind die Ursachen?

    Wissen
    Autor: Adam Michańków
    Veröffentlichungsdatum: 21.03.2016

    Wussten Sie, dass fast 70 % der Kunden ihren Warenkorb abbrechen und sich letztendlich gegen einen Kauf entscheiden? Dieses Phänomen entwickelt sich im E-Commerce zu einer Plage und führt zu Umsatzeinbußen für Onlineshops. Welche Maßnahmen sollten ergriffen werden, um dieses Phänomen zu reduzieren?

    Der Begriff „abgebrochener Warenkorb“ beschreibt die Situation, in der ein Kunde Produkte in den virtuellen Warenkorb legt, die Bestellung aber nicht abschließt. Um die Gründe dafür zu ermitteln, ist eine detaillierte Analyse des Kundenverhaltens in einem bestimmten Geschäft erforderlich.

    Es ist schwierig, die Gründe für solche Aktionen eindeutig zu benennen, da es sich oft um ein individuelles Problem handelt. Es ist jedoch möglich, die häufigsten Hindernisse für Kunden zu identifizieren – und davon gibt es viele.

    Problematische Registrierung

    Der Aufbau von Onlineshops sollte sorgfältig durchdacht sein, auch im Hinblick auf den Bedienkomfort. Daher ist die Notwendigkeit einer Registrierung in einem Onlineshop immer noch überraschend und schreckt oft von weiteren Käufen ab. Allein der Gedanke, lange Formulare ausfüllen zu müssen, und die Sorge vor Spam nach der Registrierung lassen Kunden bei der Konkurrenz kaufen.

    Die beste Lösung ist, Kunden die Wahl zu lassen: Kaufen Sie ohne Registrierung, melden Sie sich mit einem bereits erstellten Konto an oder registrieren Sie sich gleich beim ersten Besuch im Shop.

    Es lohnt sich, Besucher unaufdringlich zur Registrierung zu ermutigen – es genügt, die Vorteile kurz und bündig zu erläutern und zu versichern, dass die Registrierung nicht viel Zeit in Anspruch nimmt.

    Probleme mit Lieferung und Versand

    Hiermit ist gemeint, dass die vom Kunden gewünschte Lieferart nicht verfügbar ist oder zu lange dauert. Dieses Problem hängt direkt mit dem Unternehmen und der Suche nach anderen Lieferpartnern zusammen und nicht mit dem Onlineshop-Projekt selbst. Viele Kaufabbrüche sind darauf zurückzuführen, dass Kunden erst im letzten Schritt der Bestellung über die Versandkosten informiert werden. Verschiedene versteckte Kosten führen nicht nur zu Kaufabbrüchen, sondern tragen auch zu einem negativen Image des Unternehmens bei.

    Zahlreiche Studien belegen, dass Kunden eher einen Kauf abschließen, wenn ihnen ein Geschäft kostenlosen Versand anbietet. Natürlich ist dies nicht immer möglich, weshalb es sich lohnt, an Aktionen wie dem „Tag des kostenlosen Versands“ teilzunehmen.

    Mangelnde Informationen zu Rücksendungen

    Informationen zu Rücksendungen sind besonders auf (aber nicht nur) Bekleidungs-Websites unerlässlich. Schließlich kommt es häufig vor, dass die bestellte Größe falsch ist. Was tun in einer solchen Situation?

    Um zu verhindern, dass Kunden den Shop verlassen, sollten sie über die Möglichkeit der Rückgabe und die Reklamationsbedingungen informiert werden.

    Diese Informationen sollten gut sichtbar und unübersehbar platziert werden. Das schafft ein professionelles Image des Shops und stärkt das Vertrauen der Kunden. Diese sind eher bereit, einen Kauf zu tätigen, da sie wissen, dass sie im Falle eines Falles problemlos die Ware zurückgeben können.

    Der Warenkorbabbruch ist ein weit verbreitetes Phänomen. Ein professioneller Aufbau von Online-Shops garantiert steigende Transaktionszahlen und beugt diesem Phänomen vor.

    Ein gut gestalteter Online-Shop steigert die Zufriedenheit der Besucher, die ihn gerne weiterempfehlen. Die Investition in ein professionelles E-Commerce-System zahlt sich schnell aus, daher lohnt es sich, auf ein hohes Maß an Funktionalität zu achten.

    Stichworte: eCommerce, eShop, Trends
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    Über den Autor: Adam Michańków
    Strategischer Direktor mit fast 25 Jahren Erfahrung in der Beratung, entwickelte unter anderem eine Strategie für die Expansion in ausländische Märkte für die Colian Group (Goplana, Jutrzenka, Hellena), leitete das Rebranding der Supermarktkette Billa in Polen und war Schöpfer des Konzepts der Marken Polmed, WSL und Enexon, die mit dem renommierten Rebrand Global Award ausgezeichnet wurden.

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