Überstürzen Sie nichts; eine gute Idee ist die Grundlage des gesamten Storytelling-Konzepts. Ich bin der Meinung, dass man eine Geschichte nicht in Windeseile schreiben sollte; es sollte keine Deadline „bis morgen Abend“ geben. Eine gute Geschichte braucht Zeit – und zwar Zeit, die man nicht vor dem Computerbildschirm verbringt und über eine bestimmte Idee grübelt. Eine gute Geschichte braucht Zeit zum Nachdenken auf dem Weg zur Arbeit; Inspiration kann bei einem Familienspaziergang oder einem Samstagsbier mit Freunden kommen. Außerdem überrascht gutes Storytelling. Glauben Sie, die erste Idee, die Ihnen einfällt, ist überraschend? Leider nein. Die meisten potenziellen Leser werden höchstwahrscheinlich auf dieselbe Idee kommen – die naheliegendste.
Stellen Sie sicher, dass Ihr Leser die ganze Geschichte kennt
Klingt nach einer gewaltigen Herausforderung, oder? Schließlich leben wir in einer Zeit, in der wir Texte meist nur überfliegen und einzelne Wörter herauspicken. Einen ganzen Text mit mehr als 1.000 Zeichen zu lesen, ist praktisch unmöglich. Dabei ist es gar nicht so schwer, wie es scheint. Ein einfacher Trick genügt: Wecken Sie gleich zu Beginn des Textes Interesse und Informationsbedarf und präsentieren Sie die eigentlichen Informationen erst am Ende. Doch wann sollte dieses Ende erreicht sein?
Passen Sie die Länge der Geschichte an den Empfänger an
Untersuchungen und unsere Erfahrung zeigen deutlich, dass jüngere Zielgruppen eine deutlich kürzere Aufmerksamkeitsspanne haben als ältere. Deshalb sollten wir Länge, Ton und Ablauf einer Geschichte auf unsere Zielgruppe abstimmen.
Konflikte sind die Quelle Ihres Erfolgs
Konflikte erzeugen Emotionen, und Emotionen wecken Interesse und Aufmerksamkeit. Stellen Sie Ihren Protagonisten und seine wichtigsten Anliegen vor. Lassen Sie die Geschichte ihm diese Dinge nehmen, seinen heldenhaften Kampf um das Verlorene schildern. Lassen Sie Ihren Protagonisten oder Ihr Produkt einen potenziellen Kunden retten und ihn zu seinem Helden werden. Sie können auch die Geschichte Ihres Protagonisten – des Unternehmens – und die Schwierigkeiten erzählen, die es überwinden musste, um das zu erreichen, was es erreicht hat. Es gibt unzählige Ideen, und die einzige Grenze des Geschichtenerzählens ist Ihre Vorstellungskraft.
Das ultimative Ziel
Als Geschichtenerzähler sollten wir uns nicht zu sehr von der Geschichte vereinnahmen lassen, die wir erschaffen. Sonst verlieren wir unser eigentliches Ziel aus den Augen. Mit anderen Worten: Unser Storytelling zielt darauf ab, unser Produkt als Helden darzustellen, der den Verbraucher aus allen Sorgen und Nöten der Welt rettet.





